Reise Reportagen

Flirrend, verführerisch, groovy: Jazz aus New Orleans &Dolce Vita in Ascona
Lago Maggiore Ascona

Glücklich glucksend schwappen die Wellen des Lago Maggiore ans Ufer. Glücklich? Aber ja! So klingen sie ganz ohne Zweifel. Kein Wunder – in dieser Umgebung! Der Sommer 2017 ist groß und sinnlich. Und die Kulisse vor unserem Logenplatz am See schlichtweg paradiesisch. Palmen schlängeln sich in den Himmel hoch, dicht bewaldete Hügel säumen in sanften Kurven die Ufer. Und dann dieses tiefe, glitzernde Blau! –> mehr

Balis Gamelanmusik ist eine Hommage an die Götter


Schon von der Ferne ist das dumpfe Dröhnen der Gongs zu hören, das metallerne Ping-pong der Xylophone, das helle Klirren der Becken. Über die smaragdgrünen Reisfelder bei Ubud wehen die Melodien eines balinesischen Gamelanorchesters. Eine silbrig perlende Musik, geheimnisvoll und unergründlich wie flüssiges Mondlicht. –> mehr

200 Jahre-Jubiläum: “Stille Nacht, heilige Nacht!”

Was für ein gruseliges Jahr! Die ganze Zeit ist es ungemütlich kalt und furchterregend düster. Selbst im Sommer friert der Boden zu.  Kein einziger Sonnenstrahl erhellt die Wiesen im Salzburger Land. Das Obst an den Bäumen verfault,  Getreide und Gemüse auf den Feldern verkümmern. Sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen  lassen die Verkehrswege im Schlamm versinken. Während die Bauern Missernten beklagen, hungern und frieren die Menschen. Sie fürchten sich. Kündigt sich so der Weltuntergang an? –>mehr

Carlos Santana: Die E-Gitrarre ist wie ein Zungenkuss

santanaMit Latin Rock erobert der mexikanische Tellerwäscher erst San Francisco und dann den Rest der Welt.Nein, er hat nicht die geringste Lust, den verdammten Bus zu besteigen! Soll seine Familie doch allein in Kalifornien glücklich werden – er will lieber zu Hause bleiben! Es ist der Sommer 1962, und der junge Mexikaner Carlos Santana ist mit seinem Leben in der Grenzstadt Tijuana rundherum zufrieden. –> mehr

Java: Keuschheitsgürtel und Kokosnussköpfe

Exotische Klangteppiche im Schneidersitz
Stoisch und gelassen gehen die Javaner mit den großen und kleinen Herausforderungen des Alltags um. Zusammengestaucht vom Alter, doch kein bisschen krummbuckelig, hocken die Musiker des Gamelan-Orchesters hinter ihren Schlaginstrumenten. Die Beine im Schneidersitz gekreuzt, die Gesichter unter den braunen Batik-Kopftüchern in geduldige Falten gelegt, klöppeln sie schläfrig gegen die Beschleunigung der Moderne an.  –> mehr

Patti Smith in New York

Es ist der Sommer, in dem John Coltrane stirbt und Jimi Hendrix in Monterey seine Gitarre in Brand steckt. Patti Smith ist zwanzig Jahre alt, als sie 1967 mit dem Bus aus New Jersey, in New York eintrifft. Schlaksig, schmalhüftig und hochaufgeschossen wie ein Junge, verträumt, lesehungrig – und wild entschlossen, hier ein Leben als Künstlerin zu führen, einen Künstler zu lieben und mit ihm zusammen zu leben. –> mehr

Sex, Drugs und Rock`n`Roll: Janis Joplin in San Francisco

Im Kalifornien der 60er Jahre avanciert die rebellische Texanerin zur Ikone des Weißen Blues
jannis_joblin1961 ist San Francisco die aufregendste Stadt der Welt. Eine Spielwiese für eine ganze Generation experimentierfreudiger, junger Amerikaner. Es sind die ersten goldenen Jahre der Hippie-Ära, und Menschen aus dem ganzen Land strömen in Kalifornien zusammen. Sie sitzen im Gras des Golden Gate Park, flechten sich Stirnbänder aus Gänseblümchen in die Haare und spielen Gitarre. Sie schreiben Gedichte und malen psychedelische Bilder. Sie kiffen, fühlen sich jung, unsterblich und frei. –> mehr

Nutbush City: On the road to Tina Turner

Eine musikalische Tour durch Tennessee und Mississippi
von Bettina Winterfeld
tina_turner„Eine Kirche, eine Kneipe, eine Schule. Ein Klo im Freien. Am Highway 19 halten die Leute die Stadt sauber. Sie nennen sie Nutbush! Nutbush City Limits! “ Tina Turners kehlige Stimme schallt aus den Boxen des Mietautos. Nutbush City Limits! Yeah! Der Soundtrack unserer Jugend! Bald werden wir selbst dort sein – an der Stadtgrenze jenes kraftvoll besungenen, magischen Orts. Den es, wie wir vor kurzem entdeckt haben, tatsächlich gibt! Nur ein Fliegenschiss auf der Landkarte der Vereinigten Staaten, aber ein Landmark unserer musikalischen Sozialisierung. –> mehr

Marrakesch: Wo Afrikas wildes Herz pulsiert

Ein Besuch auf dem Jamaa El Fna, Marokkos magischem Marktplatz
Schon von der Ferne ist das monotone Schlagen der Trommeln zu hören. Das näselnde Flöten der Schlangenbeschwörer, die rhythmisch klappernden Schellen der Gnaoua-Musiker, das kehlige Gemurmel der Stimmen von Marrakesch. Bevor wir den weltberühmten Jamaa El Fna betreten, (auch Jeema El Fna, oder Djemaa El Fna) spüren wir bereits seinen Herzschlag. Es ist der Rhythmus von Afrika, fieberhaft, erregend. Musik, die ins Blut geht. Beschwörend, betörend, verwirrend. Man könnte in Trance fallen, noch während man sich seinen Weg durch die mittelalterliche Altstadt sucht. –> mehr

Johannesburg: Südafrikas Hot Spot für junge Kreative

Solarzellen für die Hausaufgaben
IMG_2954Schon mit 18 Jahren weiß die junge Südafrikanerin Thato Kgatlhanye, dass sie ihr Leben nicht als Büroangestellte verbringen, sondern etwas Eigenes auf die Beine stellen will. Etwas, das nachhaltig ist und Spaß macht. Gleich nach der High School gründet sie zusammen mit einer Schulfreundin eine neue Firma. –> mehr